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Nachrichten aus der "Realität" |
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Die 6 Projekte und ihre hauptverantwortlichen Wissenschaftler im einzelnen:
(1) "Woodward"-Effekt
John Cramer (Universität
von Washington, Seattle, US-Bundesstaat Washington) hat eine Versuchsreihe
vorgeschlagen, mit der nachgewiesen werden soll, inwieweit sich ändernde
Energieströme die Trägheit beeinflussen. Dies wurde bereits in
der Theorie von James Woodward 1991 überlegt. Sollte dieser Effekt
existieren, so ließe sich daraus eine neue, rückstoßfreie
Methode für einen Raumfahrtantrieb entwickeln. Ebenso würde dies
unser Verständnis erweitern, inwieweit Trägheit mit der uns umgebenden
Materie in Zusammenhang steht.
(2) "Quanten-Vakuum-Energie"
Jordan Maclay
(Quantum Fields LLC, Richland Center, Wisconsin) und MEMS Optical Inc.
(Huntsville, Alabama) haben theoretische und experimentelle Arbeiten zum
Studium der Quanten-Vakuum-Energie vorgeschlagen. Dazu wollen sie mikro-elektromechanische
Geräte verwenden, um die Kräfte und energetischen Effekte zu
messen, die von der Quanten-Elektrodynamik vorhergesagt werden.
(3) "Elektromagnetische
Resonanz"
Harry Ringermacher (General Electric
Corporate Research and Development, Schenectady, US-Bundesstaat New York)
und Wissenschaftler der Washington Universität in St. Louis, Missouri,
und des United Technologies Forschungszentrums in East Hartford, Connecticut,
haben ein magnetisches Resonanz-Experiment vorgeschlagen, mit dessen Hilfe
der Zusammenhang zwischen Elektromagnetismus, Masse und Zeit untersucht
werden soll. Die Theorie dazu wurde bereits 1994 von Ringermacher in der
Zeitschrift "Classical and Quantum Gravity" veröffentlicht.
(4) "Schwerkraft
und Supraleiter"
Glen Robertson und Ron Litchford (NASA
Marshall Raumfahrtzentrum, Huntsville, Alabama) möchten an einer experimentellen
Studie über den möglichen Zusammenhang zwischen Supraleitern
und Schwerefeldern, wie er in der letzten Zeit in mehreren Fachzeitschriften
diskutiert wurde (Podkletnov-Effekt), arbeiten. Dabei wollen sie eine Torsionswaage,
ähnlich denen, die zur Messung von materialabhängigen Schwerkrafteffekten
genutzt werden, verwenden. [Dies soll wohl auf das bereits dort in Arbeit
befindliche "Delta-G"-Projekt aufbauen. (M.P.)]
(5) "Überlichtschneller
Quanten-Tunnel-Effekt"
Kevin Malloy (Universität von
New Mexico in Albuquerque) und Raymond Chiao (Universität von Kalifornien
in Berkeley) haben Arbeiten zum überlichtschnellen Quanten-Tunneleffekt
vorgeschlagen. Bei diesem Effekt scheint Licht durch bestimmte Barrieren
sich deutlich schneller zu bewegen, als durch den normalen Raum. Das vorgeschlagene
Projekt soll einige der damit verknüpften "Überlichtgeschwindigkeits"-Hypothesen
kritisch untersuchen.
(6) "Notwendigkeit
von negativer Energie"
Serguei Krasnikov (Altamonte Springs,
Florida) hatte vorgeschlagen, auf theoretischem Wege die Notwendigkeit
von negativer Energie/Materie für hyperschnelles Reisen, wie sie in
den letzten Jahren in der Fachliteratur diskutiert wurde (z.B. Alcubierre,
van den Broeck) zu
überprüfen. Hyperschnelles Reisen wäre eher durchführbar,
wenn negative Energie/Materie nicht benötigt würde. [Das liegt
daran, daß heute noch keiner weiß, ob so etwas entweder überhaupt
existiert, oder, wenn ja, gar herstellbar ist. (M.P.)]
Mit diesen Projekten geht das Physics Breakthrough Propulsion Program in die Phase durchgeführter Forschung über. Das Programm ist Teil der fortgesetzten Bemühungen, die wissenschaftlichen Fortschritte, die für zukünftige Antriebstechniken notwendig sind, zur Verfügung zu stellen.Es wird durch das Advanced Space Transportation Programm, das vom Marshall-Raumfahrtzentrum in Huntsville, Alabama, verwaltet wird, und durch das Advanced Concepts Program des NASA-Büros für Weltraumwissenschaften in Washington, D.C. finanziert.
Quelle: NASA,
Glenn Research Center, Physics
Breakthrough Propulsion Program
Zusammenfassungen
der Projektvorschläge(engl.)
Zur Erklärung der Problematik
überlichtschnellen Reisens: Marc
Millis' "Warp-Drive, when?"-Seite (engl.)
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Und hier noch der obligatorische Hinweis auf die Präambel meiner Seiten, und daß die Inhalte dieser Seite keine Meinungsäußerung der RWTH-Aachen darstellen.
letzte Änderung am 12. November MCMXCIX