Hallo liebe Freunde,

fangen wir mit dem wichtigsten an:

Wie kann man STAR TREK gucken? Auch da muss man unterscheiden: will ich neue Folgen gucken? Oder Wiederholungen? Oder hauptsächlich Spielfilme?

Das STAR TREK Universum ist inzwischen so gross geworden, dass man auch an den Wiederholungen immer noch einen Heidenspass haben kann. Wir haben drei große Fernsehserien, die es jeweils auf über sieben Staffeln geschafft haben. Das sind zusammengerechnet weit über 500 Folgen. Dazu kommt noch "The Original Series" und jetzt die neue Enterprise-Serie aus der Frühzeit. Sagen wir mal 600 Episoden. Wenn ich mir jeden Tag eine anschaue, brauche ich etwa zwei Jahre, bis ich das gesamte STAR TREK Universum einmal abgeklappert habe.

Was so ein richtig grosser STAR-TREK-Fan ist, der (oder die) hat natürlich eine einschlägige Sammlung von Videokassetten. Ich kenne zahlreiche Trekkies, die tatsächlich alle 600 Folgen auf Videoband archiviert haben. Im übrigen ist das Ausleihen von Videocassetten im engeren Freundeskreis erlaubt. So steht's im deutschen Urheberrecht. Nicht erlaubt sind die öffentliche Aufführung von urheberrechtlich geschützten Werken sowie der kommerzielle Verleih gegen Geld. Es spricht also überhaupt nichts dagegen, sich im privaten Kreis Cassetten auszuleihen, falls man selber keine eigene Videothek anlegen will.

Darüber hinaus bietet das Fernsehen nahezu täglich irgendwelche STAR TREK Folgen im Programm. Dazu muss man wissen, dass es hier in Europa inzwischen 500 (fünfhundert) Fernsehprogramme gibt, unter denen der geneigte Zuschauer eine Auswahl treffen kann. Das ist schon eine dramatische Veränderung der Medienlandschaft. 1954, also vor 48 Jahren, ging die ARD als erstes deutsches Fernsehen an den Markt. Bis Mitte der 80er Jahre hatte selbst der technisch interessierte Mensch Zugang zu lediglich sechs bis sieben verschiedenen Fernsehprogrammen. Wieso sind es heute fünfhundert?

Das hat was mit der Europäischen Integration zu tun. Die ARD ist immer noch ein vielseitiges Fernsehprogramm, aber der Weg, wie sie zu mir kommt, hat sich geändert. Wenn die Nachrichtensprecherin in Hamburg die Meldungen vorliest, geht das Bild über die ARD-Sternverteilung zu den angeschlossenen Sendeanstalten, in meinem Fall also nach Frankfurt in die Bertramstrasse 8 zum Hessischen Rundfunk. Wenn das Fernsehbild dort angekommen ist, wird es im Multiplex-Verfahren mit den Dritten Fernsehprogrammen der "alten" Bundesländer zusammengemixt: Hessen Fernsehen, Bayern 3, das WDR-Fernsehen und das Hauptprogramm des Südwestrundfunks werden dem ARD-Programm hinzugefügt. Phoenix und Arte kommen auch noch in den Datencontainer hinein, und nebenbei werden noch ein paar traditionelle Hörfunkprogramme ebenfalls auf die Reise geschickt.

In Frankfurt wird also ein Datencontainer zusammengestellt. Das ist eine digitale Abfolge von Bits und Bytes, mehr nicht. In der Tat enthält der in Frankfurt verpackte Datencontainer neun Fernsehprogramme und zehn Stereo-Hörfunkprogramme. Das ist schon eine ganze Menge. Gemäß einer Philosophie, die der amerikanische Multi-Millionär und Yacht-Besitzer Ted Turner (Ehemann von Jane Fonda) als erster in die Tat umgesetzt hat, reisen die Signale dann 36 000 Kilometer flußaufwärts gen Himmel und kommen schliesslich beim Satelliten Astra 1 G an. Dieser Satellit schickt die Signale dann zurück zur Erde, was nochmal 36 000 Kilometer Wegstrecke bedeutet. Für 20 DM hat mir ein anerkannter Satelliten-Fachhändler eine Satelliten-Schüssel verkauft, die irgendwie eine Beule haben sollte und deshalb so billig war. Letztes Jahr habe ich ihm nochmal 60 DM gegeben, weil ich diese Schüssel mit einem modernen, zeitgemässen Einzelplatz-LNB ausstatten wollte. Jahrelang hat diese Schüssel auf meinem Balkon gestanden, und wenn ich einen anderen Satelliten anschauen wollte, bin ich einfach auf den Balkon gegangen und habe die Antenne mit der Hand verdreht.

So ist das in Deutschland im Jahre 2002. Das Fernsehen kommt aus dem Weltraum. Deshalb habe ich mir vorgenommen: Im nächsten Leben werde ich Betreiber einer Kabelnetz-Gesellschaft. Das ist nämlich eine geniale Geschäftsidee: Ich verkaufe den Leuten etwas für teures Geld, was es anderswo umsonst gibt.

Genauso funktioniert das Kabel-Fernsehen in Deutschland: Die große Mehrheit der analogen Programme sowie das komplette Digital-Angebot werden über Satellit herangeführt. Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen gibt es Millionen von Menschen, die Monat für Monat brav ihr Kabelgeld abdrücken, obwohl es genau die gleichen Programme auch über Satellit gibt. Fairerweise muss man sagen: Wer als Satellitenkunde ins Digital-Fernsehen einsteigen will, kauft sich am besten im Fachhandel einen gescheiten Satelliten-Receiver. Die besten baut die Firma Humax, wobei sich in Hacker-Kreisen vor allem der 5400 einer großen Beliebtheit erfreut. Der 5300 ist völlig baugleich, bis auf den Unterschied, dass er kein Premiere kann, kostet aber deutlich weniger als die Hälfte. Verrückte Welt.

Jedenfalls wird der 5300er von Humax für 325 Euro inseriert, und er kann eine ganze Menge. Wenn man also eine solche digitale Kiste in seine Bude stellt und eine primitive, aus billigem Blech gefertigte Satelliten-Schüssel dran anschliesst, hat man plötzlich Zugang zu Hunderten von Fernsehprogrammen.

Da gibt es schon mal vierzig freie, kostenlose und unverschlüsselte Fernsehprogramme in deutscher Sprache. Der nächste große Brocken von freien Fernsehprogrammen sind die Italiener. Gezählt hab ich sie nicht, aber es sind jedenfalls viele. Besonders nett ist das Papst-Fernsehen. Die zeigen ständig alte Spielfilme in italienischer Sprache, und ab und zu gibt es den Papst zu sehen. Toll!

Bei der Technik, die ich gerade skizziert habe, macht es überhaupt keinen Unterschied, ob das Uplink in Rom oder in Frankfurt steht. Die Technik ist identisch. Das Papst-Fernsehen kommt also in einen Datencontainer hinein, der in Rom gefüllt wird. Die ARD kommt in einen Datencontainer hinein, der in Frankfurt gefüllt wird. Das römische Paket auf 11.804 GigaHertz enthält acht Fernsehprogramme und zehn Hörfunkprogramme. Natürlich gibt es auch ein Papst-Radio. Beide Datencontainer, sowohl der mit gelegentlichen Papst-Bildern geschmückte aus Rom als auch das ARD-Bouquet aus Frankfurt, reisen 72 000 Kilometer durch die Luft, bis sie schliesslich bei mir ankommen.

Durch die Einführung der Satelliten-Technik hat sich also die Fernseh-Landschaft grundlegend verändert. Es macht keinen Unterschied mehr, ob das Studio in Stockholm, London, Paris, Frankfurt, Berlin, Warschau, Ljubljana, Zagreb, Rom oder Madrid steht. Es ist immer derselbe Weg: 36 000 km rauf zum Satelliten und 36 000 km wider runter.

Als der Astra 1 E 1995 startete und 1996 in Betrieb ging, da war der von mir heiss verehrte Ted Turner natürlich wieder der erste: Sein CNN - Cable News Network ist seit Anfang 1996 in Europa kostenlos und unverschlüsselt in digitaler Qualität zu empfangen. Auch in Frankreich ging es 1996 mit dem Digital-Fernsehen los: Zwei rivalisierende Konzerne, Television par Satellite und Canal Plus versuchen seitdem, gegen gutes Geld ihre speziell geschnürten Digital-Pakete an die Franzosen zu verkaufen. Dann kam der Münchner Medien-Mogul Leo Kirch und dachte: "Das kann ich auch!" In den letzten Juli-Tagen 1996 sahen wir den Startschuss des deutschen Bezahl-Fernsehens, das damals DF-1 hiess und heute unter dem Namen Premiere World vermarktet wird.

Zu meinem großen Bedauern befürchte ich, dass Leo Kirch mit seinem Bezahl-Fernsehen jämmerlich Schiffbruch erleiden wird.

Das hat verschiedene Gründe. Wenn ich in Leo Kirch's Schuhen steckte, würde ich definitiv einige Sachen anders machen. Ausserdem ist es nicht ganz einfach, gegen eine Konkurrenz von vierzig freien, unverschlüsselten Digital-Programmen anzutreten. Wobei ich die reinen Werbekanäle wie QVC oder Home Shopping Europe noch gar nicht mitgezählt habe, sondern nur ernsthafte Programm-Anbieter meine. Es kann sein, dass Deutschland im Gegensatz zu England oder Frankreich generell nicht als Absatzgebiet für Pay-TV geeignet ist, weil die öffentlich-rechtlichen Anstalten a) zu mächtig und b) zu gut sind.

Zu Neujahr 2002 habe ich eine Ausgabe der Zeitschrift Computer Bild gekauft. Der Verleger dieser Zeitschrift, der Axel Springer Verlag, ist bekanntlich wirtschaftlich mit der Kirch-Gruppe verflochten. Langjährig waren beide Firmen in erheblichem Masse am Fernseh-Sender Sat-1 beteiligt. In der Ausgabe 1/2002 berichten die Redakteure, dass es technisch überhaupt kein Problem sei, die Bezahl-Programme des Münchner Medien-Moguls "schwarz" zu gucken. Schon auf dem Titelbild der Zeitschrift sieht man eine attraktive junge Frau, die in der linken Hand eine "Gold Card" hält, auf die jemand mit schwarzem Filzstift "Premiere" geschrieben hat. Auf Seite 38 heisst es dann: "Eine Übersicht des Angebots finden Sie in der nebenstehenden Tabelle."

Das fand ich schon einen ziemlich dreisten Artikel. Ich kann dazu nur sagen, dass ich es weder moralisch noch juristisch in Ordnung finde, hier in Deutschland Premiere World ohne Abonnement anzugucken. Schliesslich kann man sich ein solches Abo relativ problemlos besorgen: Man geht in den Laden, unterschreibt einen Vertrag und kriegt einen Karton in die Hand gedrückt, der einen Satelliten-Receiver enthält. Zwar vermietet die Firma Premiere World hundsmiserabel schlechte Digital-Receiver, die eigentlich allesamt auf den Sondermüll gehören. Wer den Komfort der neuen Humax-Geräte gewöhnt ist, wird sich schwarz ärgern, wie träge und langsam die Kirch-Box mühselig von einem zum anderen Kanal wechselt. Auf der anderen Seite kann man meiner Ansicht nach die Kirch-Boxen so gerade eben noch als Zweitgeräte akzeptieren. Und zwei Geräte sind immer besser als eins. Vor allem, wenn man in einer tragfähigen Partnerschaft oder in einer Familie mit Kindern lebt.

Ausserdem finde ich, dass man Mitleid mit Leo Kirch haben sollte. Deshalb mein Aufruf: unterstützt Kirch und schliesst Abos ab! Wenn man alles glaubt, was man so in der Zeitung liest, muss man immerhin befürchten, dass Kirch kurz vor der Pleite steht. Relativ offensichtlich ist, dass die Kirch-Gruppe hoch verschuldet ist. Am Swissair-Debakel kann man sehen, dass sowas dann plötzlich sehr schnell geht: Auf einmal blieben alle Flugzeuge am Boden. Ebenfalls in der Schweiz hatten wir kürzlich eine digitale Fernseh-Pleite. Das Schweizer Nachrichten-Fernsehen "Tele 24" hat einfach Pleite gemacht. Finito. Ende der Vorstellung. Wo vorher das Fernsehbild von Tele 24 war, gab es ein paar Wochen ein Testbild, und inzwischen sendet dort jetzt ein arabischer Sender. Mehr Infos bei: http://www.sat7.org/ - So richtig arabisch ist der Sender nicht, denn es handelt sich um ein Satelliten-Fernsehen für die Christen im Nahen Osten und in Nordafrika.

Das gleiche Schicksal könnte auch Leo Kirch blühen, wenn es ihm nicht gelingt, seine Abonnenten-Zahlen zu erhöhen. Ich persönlich bin jedenfalls gerne Abonnent bei Herrn Kirch und empfehle ebenfalls den offiziellen Weg. Manchmal hört man, die Leute hätten nicht das Geld dafür. Dann ist es in meinen Augen der richtige Weg, jemanden anzusprechen, der ein Abonnement hat und ihn zu bitten, die wichtigen Sachen auf Video aufzunehmen. Wie ich bereits dargelegt habe, ist gegen das Ausleihen von Video-Cassetten nichts einzuwenden, solange es im privaten Freundeskreis geschieht.

In den letzten zwei Jahren hat Leo Kirch uns also regelmässig mit den Deutschland-Fernseh-Premieren der aktuellen STAR-TREK-Folgen beglückt. Das hat Mr. Kirch schon recht ordentlich gemacht. Alle neuen Folgen von Raumschiff Voyager kamen, zumindest was die deutsch synchronisierte Version angeht, immer zuerst bei Premiere World. Ausserdem gibt es von Montag bis Freitag jeweils eine Wiederholung. Beispielsweise läuft zu der Zeit, wo ich diesen Artikel Schreibe, Raumschiff Voyager um 18:50 Uhr im Programm von Premiere Sci-Fantasy. Bevor Voyager an die Reihe kam, gab es alle sieben Staffeln von Deep Space Nine. Ich hoffe, das bleibt so.

Ich persönlich finde es sehr angenehm, wenn man die Sachen werbefrei gucken kann. Das ist ein grosser Vorteil von Premiere. Eine andere Frage ist, ob man STAR TREK in deutscher Sprache gucken will. Schliesslich ist es eine amerikanische Serie.

Müssen wir uns die deutsche Synchronisation antun? Oder können wir uns den Luxus leisten, die Original-Version zu sehen? Hier ist Leo Kirch leider meilenweit hinter seinen massgeblichen europäischen Konkurrenten hinterher. Die Möglichkeit des Zweikanaltons wird von Premiere World in meinen Augen immer noch sträflich vernachlässigt. Was man hierzu gelegentlich an offiziellen Stellungnahmen im Premiere Magazin liest, halte ich für lächerliche Augenwischerei.

Wieso geht es denn in anderen Ländern? Frankreich zum Beispiel zeigt jede Woche eine STAR TREK Folge, die sowohl synchronisiert ausgestrahlt wird als auch in der Originalfassung - mit französischen Untertiteln.

Eine gute Quelle für STAR TREK in englischer Sprache ist das holländische Fernsehen. Wer nicht gerade in relativer Nähe zur Grenze wohnt und Nederland 1 über Hausantenne empfängt, der kann natürlich auf die Datencontainer des holländischen Privatfernsehens zurückgreifen, die genau auf dem selben Wege wie das päpstliche Fernsehen aus Rom oder die ARD aus Frankfurt überall in Mitteleuropa bei den Satelliten-Kunden eintreffen.

Hier gibt es allerdings ein Problem: Bis das vom ARD-Intendanten geforderte "Schengener Abkommen" über grenzüberschreitendes Fernsehen in der Euro-Zone in Kraft tritt, bleiben die diversen holländischen Satelliten-Programme zunächst einmal verschlüsselt. Nach EU-Recht ist der korrekte Weg, sich deshalb vorläufig eine holländische Empfangskarte zu besorgen. Das ist auch nicht besonders schwierig, da die Holländer freundliche Leute sind und zu Hunderttausenden das Internet bevölkern. Für eine offizielle holländische Smart Card ist eine Art Verwaltungsgebühr von 15 Euro jährlich fällig, die der holländische Kontaktmann an die Unternehmensgruppe Canal Plus abführen muss. Das sind nach altem Kurs etwa zwei Mark und fünfzig Pfennig im Monat, also verglichen mit dem Abo-Geld für Premiere World lächerliche Kinkerlitzchen.

Unsere Freunde vom italienischen STAR TREK Club haben eine Liste gemacht, was wann läuft. Diese Liste ist ausserordentlich praktisch, wenn man Zugang zu internationalen Programmen hat. Von unserer englischsprachigen Voyager-Seite aus haben wir einen Link auf die italienische Seite erstellt. Damit die Links dieser Webseite insgesamt aktuell bleiben (falls sich mal was ändert), kriegt jetzt nicht jeder technische Artikel in jedem Unterverzeichnis von nrw.co.uk seine eigenen Links. Bitte zurück zur Hauptseite gehen, falls Ihr die Italiener besuchen wollt.

Im letzten Jahr war es so, dass man im holländischen Fernsehen regelmässig englischsprachige STAR-TREK-Folgen anschauen konnte.

Sendezeit für Raumschiff Voyager auf Net 5 aus den Niederlanden ist in der Regel Montag bis Freitag jeweils um 18:30 Uhr. Man muss sich also entscheiden: gucke ich das kostenpflichtige, deutsch synchronisierte Zeug auf Premiere World, oder vergnüge ich mich lieber mit der (fast geschenkten) Originalfassung aus den befreundeten Niederlanden?

Wer also die täglichen Wiederholungen von STAR TREK im Sat-1 Fernsehen leid ist und auch an den deutsch synchronisierten Fassungen auf Premiere Sci-Fantasy keinen Gefallen mehr findet, dem empfehle ich englischsprachige Folgen aus unseren europäischen Nachbarländern.

Viele von Euch werden sich fragen: reichen meine Sprachkenntnisse? Das muss man ausprobieren. Wer sich Folgen im Fernsehen live anschaut, also OHNE einen Videorecorder zu benutzen, hat schon mal den entscheidenden Vorteil, dass die Tonqualität bei allen digitalen Fernsehprogrammen grundsätzlich immer ganz ausgezeichnet ist. Man mag ja auf das digitale Fernseh-Bild schimpfen, was man will, am Ton gibt's nun wirklich nichts zu meckern. Digitaler Ton ist spitzenmäßig. Diese excellente Tonqualität ist eindeutig besser zu verstehen als der Ton, den man bei der Wiedergabe einer Videocassette erhält.

Die meisten europäischen Länder, die STAR TREK im Originalton zeigen, bieten Untertitel in der Landessprache an. Das hat Vorteile und Nachteile. Deutsche Untertitel bei englischsprachigen Filmen im Kino finde ich in der Regel lästig. Englische Untertitel bei englischen oder amerikanischen Filmen finde ich persönlich hingegen ausgesprochen nützlich. Auch wenn es sich um Untertitel für Gehörlose handelt - ich finde das gut, und ich persönlich verstehe die Sachen dann significant besser.

Holländische und französische Untertitel sind für mich o.k., weil ich von beiden Sprachen immerhin Grundkenntnisse habe. Während ich diesen Artikel schreibe, läuft gerade "Merlin" frei und unverschlüsselt im slowenischen Fernsehen. Das hat natürlich slowenische Untertitel. Damit kann ich persönlich noch gar nichts anfangen. Ebenso ist es mit den kroatischen Untertiteln aus Zagreb. Aber da kann man nix machen. Die sind halt dabei.

Ihr seht: es gibt eine Menge STAR TREK in Europa. Insbesondere mit Hinblick auf die bessere Tonqualität gucke ich die Sachen lieber direkt, wenn sie im Fernsehen laufen, als später auf Video.

Wer sich mit diesen ausländischen Fernsehsendern ernsthaft beschäftigt, braucht dringend Programm-Informationen. Auch das ist eigentlich kein Problem: Wofür gibt es Videotext?

Wer also keine Programmzeitung vom kroatischen Fernsehen hat, aber trotzdem die englische Originalversion von Raumschiff Enterprise auf HRT gucken will, muss sich also wohl oder übel mit dem kroatischen Videotext herumschlagen ;)

Soweit diese kleine Einführung in die internationale Welt von STAR TREK über Satellit.

http://www.nrw.co.uk/satellite/intro.html
http://www.nrw.co.uk/startrek/start.html